The Global Tax Agreement: The Two Pillar Solution

Wenn Sie Doppelbesteuerung vermeiden wollen, dann sollten Sie immer Veränderungen der internationalen Besteuerung frühzeitig berücksichtigen. Ein Blick auf das neue Global Tax Agreement lohnt sich daher.

Globales Steuerabkommen:

Das Globale Steuerabkommen enthält zwei Regelungen: Die Verteilung von Besteuerungsrechten zwischen Ansässigkeits- und Marktstaaten bei sehr großen und hoch profitablen Konzernen sowie die Einführung einer Mindestbesteuerung. Aktuell wird von der OECD noch an Details der Regelungen gearbeitet.

Übergewinnverteilung an Marktstaaten:

Die Neuverteilung von Besteuerungsrechten soll ab 2023 für Unternehmen mit einem Umsatz von mehr als 20 Mrd. US$ sowie einer Profitabilität von mehr als 10% gelten. 25% des Gewinns über 10% werden an die Marktstaaten verteilt. Nach sieben Jahren sollen die Auswirkungen dieser Regelungen analysiert werden, um danach die Umsatzgrenze der betroffenen Unternehmen zu senken. Langfristig könnte dies dazu führen, dass sich die Verrechnungspreise nicht mehr nach dem Fremdvergleichsgrundsatz ermitteln, sondern eine formelhafte Aufteilung der Besteuerungsrechte zugrunde gelegt wird.

Globale Mindeststeuer:

Die Mindeststeuer wurde auf 15% festgelegt. Sollten einzelne Staaten weiterhin niedrigere Steuern verlangen, dann kann der Staat des Kontraktpartners die Differenz zur Mindeststeuer für sich vereinnahmen.

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