Steuerliche Aspekte der Ausfinanzierung von Betriebsrenten

Bei der Ausfinanzierung der Betriebsrente stehen meist Risikoaspekte und Anlagerichtlinien im Vordergrund. Welche steuerlichen Aspekte sollten Sie dabei nicht vernachlässigen.

Auswirkungen des langen Anlagehorizontes:

Wenn zur Ausfinanzierung von Betriebsrenten Investmentfonds gekauft werden, dann sind aufgrund des sehr langen Anlagehorizontes Steuerstundungseffekte von besonderer Bedeutung.

Steuerliche Begünstigung der betrieblichen Altersvorsorge:

Zu den Investmenterträgen zählen Ausschüttungen, Vorabpauschalen (für thesaurierende Fonds) sowie Gewinne aus dem Verkauf von Investmentanteilen. Diese unterliegen der sofortigen Besteuerung mit Kapitalertragsteuer und stehen daher nicht mehr vollständig der Wiederanlage zur Verfügung. Der Gesetzgeber verzichtet jedoch unter bestimmten Voraussetzungen bei der betrieblichen Altersvorsorge auf die sofortige Besteuerung von Investmenterträgen.

Geschwindigkeit der Ausfinanzierung:

Durch die Nutzung des Steuerstundungseffektes kann die vollständige Ausfinanzierung der Betriebsrenten schneller erreicht werden. Freie Finanzmittel können dann wieder uneingeschränkt für Investitionen des Unternehmens verwendet werden.

Organisation bei Nutzung der Begünstigung:

Um sicherzugehen, dass die Vorgaben des Investmentsteuergesetzes eingehalten werden und die technische Umsetzung zutreffend sowie rechtzeitig erfasst wird, sind die Informationen über die Investmentanlagen und -erträge sofort nach Eingang der Steuerfunktion zur Verfügung zu stellen.

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